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Das „Ensemble Opus 45“ gründete sich bei einem Berliner Orchesterprojekt: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ (opus 45) stand auf dem Programm und ist seither namensgebend. Das Bläserquintett beschreitet gemeinsam mit dem Schauspieler Roman Knižka gern neue, disziplinübergreifende Wege. Sowohl musikalisch-interaktiv in der Nachwuchsförderung, als auch politisch motiviert z. B. mit dem Programm zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus „Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen!“, das zurzeit unter dem Titel „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen …“ seine Fortsetzung findet.
Vor 1700 Jahren begann die jüdische Gemeinschaft nachweislich damit, auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands ihre Heimat zu suchen. 75 Jahre nach dem Holocaust müssen Juden in Deutschland erneut um ihr Leben fürchten, wie der Anschlag auf die Synagoge in Halle gezeigt hat. Mit ihrem neuen Programm „Ich hatte einst ein schönes Vaterland …“ blicken Roman Knižka und das Ensemble Opus 45 auf 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zurück, veranschaulichen die faszinierende Vielfalt jüdischen Lebens auf deutschem Boden, berichten von der Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung deutscher Juden unter dem NS-Regime und gewähren Einblicke, wie sich jüdisches Leben in Deutschland heute gestaltet.