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In eigener Sache: Seit Februar 2021 ist jede Position bei den Musikern doppelt besetzt, um den erfreulich gestiegenen Konzertanfragen gerecht zu werden. Roman Knižka ist, unabhängig von der musikalischen Besetzung, bei jedem Konzert im Einsatz!

OPUS 45 gründete sich bei einem Berliner Orchesterprojekt: Johannes Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ (opus 45) stand auf dem Programm und ist seither namensgebend. Das Bläserquintett, bestehend aus Musiker*innen der Hamburgischen Staatsoper, Beethovenorchester Bonn und der NDR Radiophilharmonie Hannover, beschreitet seit einiger Zeit gemeinsam mit dem Schauspieler Roman Knižka neue, disziplinübergreifende Wege. So entstanden literarische Kammermusikabende, die in der deutschsprachigen Konzertlandschaft einmalig sind, etwa das Programm zum NS-Widerstand Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen! oder die szenische Lesung zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland, die das Ensemble mit dem Primo-Levi-Zitat Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen … betitelte. Im  Programm Ich hatte einst ein schönes Vaterland … blicken Roman Knižka und die fünf Musiker*innen auf 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland zurück. Sie veranschaulichen die faszinierende Vielfalt jüdischen Lebens auf deutschem Boden, berichten von der Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung deutscher Juden unter dem NS-Regime und gewähren Einblicke, wie sich jüdisches Leben in Deutschland heute, knapp 80 Jahre nach dem Holocaust, gestaltet.
Zurzeit arbeitet das Ensemble an einem neuen – vierten – literarischen Kammermusikabend. Der Titel: „In diesem Land …“ (nach Karl Kraus‘ gleichnamigen Gedicht). Behandelt wird darin das als „Krisenjahr“ in die deutsche Geschichte eingegangene Jahr 1923. Mit diesem Programm wird das Ensemble ab November 2022 bundesweit zu hören sein.