Rechte Gewalt in Deutschland

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen …“
Zu Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt in Deutschland
Musik von Paul Hindemith, Pavel Haas und György Ligeti
Rezitation: Roman Knižka
Dramaturgie: Kathrin Liebhäuser
Dauer des Konzertes: ca. 80 Minuten (ohne Pause)

© Tom Solo

Am 19. April 1945 schworen sich die Befreiten des KZ Buchenwald in einer bewegenden Ansprache den „Nazismus mit seinen Wurzeln“ zu vernichten. Doch schon bald lebte in Deutschland rechtsextremes Gedankengut wieder auf. Seit 1945 fielen immer wieder Menschen rechtsextremer und rassistischer Gewalt zum Opfer. Seit ihrer Gründung sind in der Bundesrepublik Deutschland Rechtsextremismus, rechtsextreme Übergriffe, Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Terror immer wieder Realität. Die Geschichte der extremen Rechte ist bis heute Teil der deutschen Demokratiegeschichte.
Mit ihrer Collage aus Lesung und Kammermusik möchten Roman Knižka und das Ensemble Opus 45 dazu anregen, sich mit dieser Problematik auseinanderzusetzen. Anliegen des Programms ist es außerdem, den Opfern rechter Gewalt in der Bundesrepublik Deutschland zu gedenken. Der Titel des Abends ist ein Zitat des italienischen Schriftstellers und Auschwitz-Überlebenden Primo Levi:
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen:  Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“

Bericht in der WDR-Lokalzeit über unser Konzert am 9.11.2018 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen: Link

Opus 45 und Roman Knižka live im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen (9.11.2018): Für Veranstalter: Die beiden im Programm integrierten Videos zum Download (eine Datei): Link